"Inmitten der Schwierigkeiten liegt die Möglichkeit." Albert Einstein

KÖRPERORIENTIERTE PSYCHOTHERAPIE

Nicht immer schöpfen wir aus unserem vollen Potential. Und nicht immer leben wir in Übereinstimmung mit unserem inneren Kompass. Es gibt Zeiten, da liegen Steine im Weg, Zeiten, da erschüttern Krisen. Und manchmal holt uns die Vergangenheit ein und schafft Verstrickungen im Hier und Jetzt. Bei solchen Herausforderungen hilft Psychotherapie, genauer wahrzunehmen, zu verstehen und Veränderung anzustoßen.

 

Das Besondere der körperorientierten Psychotherapie liegt darin, dass wir die Einsichten unseres Verstands dabei genauso nutzen wie die Botschaften unseres Körpers. Persönlichen Themen nähern wir uns im Dialog von Körper und Verstand und dysfunktionale Muster nehmen wir sowohl auf der mentalen wie auch auf der körperlichen Ebene unter die Lupe. Das „Reden über“ wird dadurch erweitert durch die unmittelbare Erfahrung und Einsichten können dadurch vertieft, erlebt und besser verkörpert werden.

Die Therapie eröffnet damit Denk- wie Erfahrungsräume, die einen individuellen kreativen Prozess in Gang bringen. Er lässt einschränkende Lebensmuster bewusst werden, hilft sie zu unterbrechen und ermöglicht dadurch Veränderung.

 

BEHANDLUNGSFELDER

Körperorientierte Psychotherapie ist geeignet für ...

  • Erwachsene und junge Erwachsene

  • für Kinder komplementärtherapeutisch begleitend zu einer Psychotherapie bei einem Kinder- und Jugendpyschotherapeuten

  • Menschen mit akutem Leidensdruck

  • Menschen mit dem Wunsch nach persönlicher Entwicklung.

Sie unterstützt ...

  • in Krisen- und Konfliktsituationen, in denen man mit den eigenen Lösungsmöglichkeiten nicht weiter kommt

  • wenn man sich resigniert, belastet und freudlos fühlt

  • bei depressiven Verstimmungen, Ängsten, Burn-Out oder Trauer

  • bei zwischenmenschlichen Konflikten und Kontaktschwierigkeiten

  • bei der Stärkung von Selbstwert, Selbstannahme und Selbstfürsorge

  • bei dem Wunsch nach Klarheit und einem besseren Umgang mit Grenzen

  • bei Sucht, Essstörungen oder sexuellen Problemen

  • bei psychosomatischen Beschwerden, wie z.B. chronischer Muskelverspannungen, Tinitus oder Migräne

  • bei dem Wunsch nach einem besseren Gespür für den eigenen Körper

  • bei akuten oder lang zurückliegenden Traumata und ihren Folgeproblemen

  • wenn Zusammenhänge kognitiv erfasst wurden und der Körper stärker in den persönlichen Entwicklungsprozess mit einbezogen werden soll

  • bei Entfremdungsgefühlen, in Daseinskrisen und auf der Suche nach einer größeren Verbundenheit und spiritueller Anbindung

 

 

THERAPEUTISCHER ANSATZ

Dort, wo es herausfordernd wird, ist der Dialog zwischen Körper, Herz und Verstand unverzichtbar. Er bringt wichtige Impulse, Informationen und Synergien hervor. Unbewusstes trifft hier auf Bewusstsein, affektmotorische Muster treffen auf kognitive Glaubenssätze, emotionale auf somatische Strukturen und Achtsamkeit trifft auf Berührbarkeit. Im therapeutischen Prozess nutzen wir die Kraft unseres Verstandes daher genauso wie das Wissen und die Ressourcen des Körpers. Und die sinnliche Erfahrung ist ebenso bedeutend wie das gedankliche Verstehen.

Störungen werden dabei nicht als Defizite angesehen, sondern als kreative Lösungsversuche für herausfordernde Umstände. Wir schauen, was sie zu erzählen haben, was gesehen und überwunden werden will und wie wir im Hier und Jetzt in unserer Kraft weitergehen können. Wir entwickeln neue Perspektiven, Wir stärken den Kontakt zum inneren Kompass, Und wir nehmen persönliche Stärken und Fähigkeiten in den Blick, um sie auf dem Weg zu nutzen.

Die Ansätze und Methoden, die das Vorgehen prägen, kommen aus der Körperpsychotherapie, der Gesprächstherapie, der tiefenpsychologisch fundierten und systemischen Therapie wie auch aus dem MBSR (Mindfulness based stress reduction).

 

KONDITIONEN

In einem unverbindlichen Erstgespräch ist Raum für Ihr Anliegen und Zeit, um Behandlungsbedarf und therapeutische Möglichkeiten zu klären.

Die Therapiestunden dauern i.d.R. 60 Minuten und können in einem ein- bis zweiwöchigen Rhythmus, aber auch periodisch sinnvoll sein.

Die Therapie kann - abhängig von Anliegen und Beschwerden - als Kurz- oder Langzeittherapie oder als Krisenintervention stattfinden.

Bei Bedarf auch mit Einbezug von Angehörigen

Psychologische Online-Beratung ist möglich.

n der Regel wird die Einzelstunde selbst gezahlt. Die Kosten für die Einzelstunde beträgt ca. 85,-€. Die Kosten können als Sonderausgaben steuerlich abgesetzt werden. Manche Privatkassen übernehmen den Großteil der Kosten. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen seit 1995 keine Alternativverfahren mehr.

Eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse ist nicht möglich. Einige deutsche Privatkassen übernehmen einen Teil der Kosten.

Terminabsagen bis 24h im Voraus möglich. Später abgesagte Termine werden in Rechnung gestellt.